Freitag, 30. April 2004
Was ist der beliebteste Zeitvertreib der Österreicher beim Telefonieren?
Was ist der beliebteste Zeitvertreib der Österreicher beim Telefonieren?
Zeichnen, Fernsehen oder vielleicht doch Sex - Eine Siemens-Studie gibt Auskunft

Der Telekomkonzern Siemens hat eine neue Studie zum Thema Telefonieverhalten veröffentlicht. Rund 3,5 Mio. FestnetzteilnehmerInnen gibt es in Österreich, 50 Prozent davon besitzen ein Schnurlostelefon, so die Studie. Mit wem am liebsten telefoniert wird und was man/frau daneben macht, wurfde ebenfalls erhoben.

Im Rahmen der im Februar 2004 abgeschlossenen Studie von Siemens mobile wurden insgesamt 7000 Personen in den Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Italien, Norwegen, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei und Österreich zu ihrem Telefonverhalten befragt.

Immer mehr Kunden setzen auf hohen Komfort

In Österreich nutzt etwa die Hälfte der Festnetzkunden die Vorteile eines Schnurlostelefons. In neun der untersuchten 13 Länder Europas sind es mehr als die Hälfte, in Deutschland, Norwegen und Holland sogar über 70 Prozent. Vor diesem Hintergrund sind die Verkäufe von DECT-Telefonen in Westeuropa um 24 Prozent im Jahr 2003 angestiegen. In Österreich ist Siemens mit rund 60 Prozent unangefochtener Marktführer.

Einen Arbeitstag pro Woche privat vertelefonieren

Trotz des Mobilfunkbooms wird noch viel über das Festnetz telefoniert: in England hängen 16 Prozent mehr als acht Stunden pro Woche privat am Telefon, damit vertelefoniert fast jeder Fünfte einen durchschnittlichen Arbeitstag. In Österreich ist es gerade mal ein Prozent. Die beliebtesten Gesprächspartner der ÖsterreicherInnen sind Familienmitglieder (35 Prozent der Befragten), gefolgt von Freunden (19 Prozent der Befragten). Leise gesprochen wird hier nicht: fast jeder Zweite hält während eines Telefonats den Hörer von seinem Ohr weg.

Beliebtester Zeitvertreib während des Telefongesprächs

Während in 11 von 13 Ländern mitten im Telefonat am liebsten ferngesehen wird, ziehen es die ÖsterreicherInnen vor, zu zeichnen (14 Prozent). Erst an zweiter Stelle wird "Fernsehen" (12 Prozent) genannt, gefolgt von "Haushaltsaktivitäten" (9 Prozent). Unhöflich sind manchmal aber auch die ÖsterreicherInnen: immerhin ein Drittel der Befragen (33 Prozent) hat angegeben, mindestens einmal während des Gesprächs den Hörer aufgelegt zu haben. Jeder siebente Österreicher hat bereits einmal vorgegeben, jemand anders zu sein und geringe vier Prozent haben zugegeben, ein Telefonat angenommen zu haben, während sie Sex hatten.

Eigenquelle von:
http://derstandard.at/?ressort=Telekommunikation

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Donnerstag, 29. April 2004
Newsletter aus Purkersdorf 28.04.2004
"Da ist was im Entstehen ..."
ÖFB-Präsident Stickler begründet die Vertragsverlängerung
des Teamchef Krankl, 2003


Liebe virtuelle Gemeinde, liebe Wähler!

Da ist was im Entstehen dachte ich mir heute abend ganz sorglos und konnte Österreichs Fussballmannschaft im freundschaftlichen Partnergalopp mit ihren luxemburger Standeskollegen beobachten. Nicht diese Tatsache sei erwähnenswert, nicht das trotz brutalen Unvermögens erreichte Resultat, vielmehr eine Sternstunde der österreichischen staatlichen Television sei betrachtet, miterlebt und bejubelt: Hans Huber entdeckt die Courage. Hans Huber, dieser Meister des vor Ehrfurcht mehrfach gebeugten Konditionalsatzes. Hans, dieser kongeniale Beweis, dass Doppelmoderationen das journalistische Niveau des Einzelnen gleich mehrfach unterschreiten können. Hans, der, den sie in Israel mit Orangen und Feuerzeugen bewarfen und der trotzdem nicht von der UNO gerettet wurde. Und dieser Hans traut sich, dem "grössten Teamchef aller Zeiten" (Zitat grösster Teamchef aller Zeiten) vor laufender Kamera mehrmals zu widersprechen, auf dass dieser selbsternannte humorvolle grenzenlose Optimist aus Zorn schweigt. Nein, mit Euch Ahnungslosen sprech ich nicht. Praktisch von Hans zu Hans! Und nächstes Jahr, Hans Huber, da schnappst Du Dir den Maier!

Und was war sonst noch im Entstehen? Was war denn da noch die letzten Tage? Ich schweife ab, zwischen Vierbergelauf in Kärnten, dem Scheich der bei Morawa Bücher kaufen will, dem Selbstmörder, der sich vor die U-Bahn wirft (eine der letzten in der Nacht natürlich), überlebt und dafür von einem türkischen Zuhälter angepöbelt wird, und dem R. Fendrich der mehrfach in den Medien sich selbst als Genie ansieht, usw. Lohnt es sich darüber zu schreiben, inne zu halten, nach zu denken? Nein, der Wahnsinn ist irgendwo da draussen und er versucht jeden Tag wieder herein zu kommen. So ist er jetzt endlich in Buchform erschienen, der große Liebesroman, den Saddam Hussein vor ca. 4 Jahren schrieb. Ein literarischer Sensations- wenn auch nicht Überraschungserfolg in Bagdad. Damals zumindest. Und damit dem westlichen Publikum zu dessen Belustigung auch wirklich nichts vorenthalten wird ist dieses Buch jetzt auch auf Deutsch erhältlich. Bücher, auf die die Welt gewartet hat. Wir stellen es dann im Regal neben die Liebesbriefe des Führers, die originalen Tagebuchaufzeichnungen von Pol Pot, Kurzprosa von Josef Stalin und Frühlings-Lyrik von Idi Amin. Fehlt noch der Bildband aus Ruanda. Also ehrlich, ich glaube, da ist was im Entstehen!

Entstanden ist auch etwas, ich gebe es zu, ohne meine Mithilfe, in der Politik. Ein sorgenvoller Würdenträger erhält einen optimalen Nachfolger. OK, das war die offizielle Version. Ich war nicht wählen. Erstmalig. Sagt man sich doch immer, notfalls, im Augenblick der totalen Ratlosigkeit, die Vergleichbarkeit auf die Definition des geringeren Übels zu beschränken, waren bei meiner Betrachtung die Übel schon so groß, dass einem davon Übel werden konnte und ich in Vermeidung dieses mir keinen Rat fand, ausser jeden Gedanken an diese Wahl zu unterbinden. Ich war in einer Endlosschleife gelandet: mach ich bei F mein Kreuzerl, dann bin ich ein Matscho, der keine selbständigen Frauen, sondern leere, phrasendreschende Hüllen, deren Programm offensichtlich nur aus einer kleinen, begrenzten Anzahl an Megabite besteht dass zum Großteil nur mit Übersetzungsaufgaben (101 Staatschefs) gefüllt ist, will. Kreuze ich jedoch Kanditat F. an, dann bin ich entweder eine typische linke Emanze, oder ein unpatriotischer Feigling, der am kleinen Innenstadtbezirkswohnungbalkon mit der roten Fahne vor Freude im Kreis rennt, sobald am Platz des himmlischen Friedens oder vor dem Kreml Panzer in Sichtweite kommen. Moi? No! Nachdem diesmal keine Ausweichskanditaten wie Mörtel, Alf Poier oder Waluliso optional zur Verfügung standen blieb mir nur eine Möglichkeit: Zu Hause bleiben und den Tag vor dem TV durchtauchen. Aber bei der nächsten Wahl wird alles anders, Ihr wisst ja warum!

Mit dieser kurzen Botschaft grüße ich alle, denen ich schon länger kein Mail mehr zukommen liess (ein Klassiker aus Zeiten des Wurlitzer im TV: "B2 - Karel Gott und die kleine Darinka: Fang das Licht. Und ich grüße meine Freundin, die was neben mir sitzt ...") und hoffe, trotzdem wieder Mail von Euch zu erhalten,

lg
Martin Abel

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Donnerstag, 1. Jänner 2004
Willkommen
auf dem neuem Community Blog!

das neue Jahr hat begonnen und ich möchte hier einen Freund zitieren:

Meine Prognosen für das nächste Jahr: es wird wieder ein Sch....-Jahr! Wir werden alle wieder verdammt viel Geld ausgeben ,es wird ein Frühling kommen, danach der Sommer, dann wird’s wieder kalt, einige von uns werden die Arbeit verlieren, den Job wechseln, ihre(n) Liebste(n) rauswerfen bzw. von ihren Liebsten rausgeworfen, irgendwo wird es Krieg geben, denn es gibt immer irgendwo Krieg, einige werden krank werden, einige nicht, im Bekannten- & Verwandtenkreis wird es wieder Todesfälle geben, Kinder werden geboren, wir werden älter, dass die sexuelle Frequenz zunimmt ist eher unwahrscheinlich, wir werden uns treffen oder auch nicht, die Mode wird ganz anders als erwartet aber sicher teuer, die Jugend werden wir nicht verstehen, denn bei uns war alles ganz anders, Freundschaften werden kaputt gehen, neue Freundschaften werden geschlossen und dann sehen und hören wir uns alle ganz sicher wieder am 31.12.2004: Gott war das ein Jahr!


Paßt irgendwie zum 01.01.2004

peace & respect

Martin

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